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Pfarre Nußdorf am Haunsberg
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22
Mai' 26
Tagesevangelium
Joh 21, 1.15-19
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes In jener Zeit 1 offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. 15 Als sie gegessen...
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22
Mai' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit

1 offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.

15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!

16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

18 Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.

19 Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!

Joh 21, 1.15-19
1. Lesung
Apg 25, 13-21

Lesung aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen

13 trafen König Agrippa und Berenike in Cäsarea ein, um Festus ihre Aufwartung zu machen.

14 Sie blieben mehrere Tage dort. Da trug Festus dem König den Fall des Paulus vor und sagte: Von Felix ist ein Mann als Gefangener zurückgelassen worden,

15 gegen den die Hohenpriester und die Ältesten der Juden, als ich in Jerusalem war, vorstellig wurden. Sie forderten seine Verurteilung,

16 ich aber erwiderte ihnen, es sei bei den Römern nicht üblich, einen Menschen auszuliefern, bevor nicht der Angeklagte den Anklägern gegenübergestellt sei und Gelegenheit erhalten habe, sich gegen die Anschuldigungen zu verteidigen.

17 Als sie dann zusammen hierher kamen, setzte ich mich gleich am nächsten Tag auf den Richterstuhl und ließ den Mann vorführen.

18 Bei der Gegenüberstellung brachten die Kläger keine Anklage wegen solcher Verbrechen vor, die ich vermutet hatte;

19 sie führten nur einige Streitfragen gegen ihn ins Feld, die ihre Religion und einen gewissen Jesus betreffen, der gestorben ist, von dem Paulus aber behauptet, er lebe.

20 Da ich mich auf die Untersuchung dieser Dinge nicht verstand, fragte ich, ob er nach Jerusalem gehen wolle, um sich dort deswegen richten zu lassen.

21 Paulus jedoch legte Berufung ein; er wollte bis zur Entscheidung der kaiserlichen Majestät in Haft bleiben. Daher gab ich Befehl, ihn in Haft zu halten, bis ich ihn zum Kaiser schicken kann.

Antwortpsalm: Ps 103 (102), 1-2.11-12.19-20b
Namenstage
Renata, Hl. Rita, Hl. Romuald Terhaag, Hl. Julia von Korsika, Hl. Atto von Pistoia, Hl. Humilitas Negusanti (von Vallombrosa)
über die Heiligen
22
Mai' 26
Namenstage
Renata
20. April 1544, Lothringen, Frankreich
22. Mai 1602
Wohltäterin
Renata war die Tochter von Herzog Franz I. von Lothringen, Frau von Wilhelm V., dem Frommen von Bayern, und Mutter von zehn Kindern. Sie führte ein Leben der Nächstenliebe und war die Gründerin des Münchner Elisabethen-Hospitals. Ihr Grab ist in der Münchner Michaelskirche.
Hl. Rita
1370, Roccaporena bei Cascia in Umbrien, Italien
20. Mai 1447, Italien
Nonne, Mystikerin
Rita wurde gegen ihren Willen zur Ehe gezwungen. Nach 18 Ehejahren wurde ihr gewalttätiger Mann ermordet. Die beiden Söhne schworen Blutrache, Rita betete, dass sie lieber sterben sollten als zu Mördern werden, was tatsächlich geschah. Rita wollte nun als Augustiner-Eremitin in Cascia ins Kloster eintreten, wurde aber abgewiesen. Die Überlieferung berichtet, dass daraufhin Johannes der Täufer, Augustinus und Nikolaus von Tolentino in einer nächtlichen Vision der Rita erschienen und sie zur Klosterpforte führten, worauf sie eingelassen wurde. Sie führte nun ein Leben in strengster Entsagung und Buße. Ihre mystischen Erfahrungen reichten bis zur Sigmatisierung durch die Wundmale der Dornenkrone im Jahr 1443: ein Dorn aus Jesu Krone bohrte sich in ihre Stirn, sie trug von da ab die schmerzende und offene Wunde 15 Jahre lang bis zu ihrem Tod. Vor ihrem Ableben habe sie gebeten, ihr eine Rose aus dem Garten zu bringen; obwohl es bitterkalter Winter gewesen sei, habe ein Rosenstrauß geblüht.
Bald nach Ritas Tod geschahen an ihrem Grab viele Wunder, schnell verbreitete sich ihr Verehrung. Zehn Jahre nach ihrem Tode wurde ihr unversehrter Leib in die Sakristei ihres Klosters übertragen. 1946 wurde in Cascia neben dem alten Kloster eine Basilika gebaut, sie ist ein vielbesuchter Wallfahrtsort: in Italien übertrifft nur Antonius Rita an Volkstümlichkeit. In Erinnerung an das Rosenwunder werden in Italien am 22. Mai sogenannte "Rita-Rosen" geweiht. Eine Bruderschaft, 1904 in Rom gegründet, führt ihren Namen. Auch in Südamerika und auf den Philippinen sind ihr viele Kirchen geweiht.
Hl. Romuald Terhaag
Süchteln am Niederrhein in Nordrhein-Westfalen
22. Mai 1903
Priester, Mönch
Romuald, Mönch im Kloster auf dem Apollinarisberg bei Remagen, starb ob seiner vorbildlichen Gebetspraxis im Ruf der Heiligkeit.
Hl. Julia von Korsika
Karthago, dem heutigen Vorort von Tunis, Tunesien
440, Frankreich
Märtyrerin
Julia eine adelige Christin, soll nach dem Einfall der Vandalen 616 als Sklavin an den heidnischen syrischen Kaufmann Eusebius verkauft worden sein. Als das Sklavenschiff auf Korsika landete, war gerade ein heidnisches Fest im Gange. Julia lehnte die Teilnahme ab, deshalb wurden ihr die Haare vom Kopf gerissen, sie wurde gefoltert und gekreuzigt. Die Legende berichtet weiter, dass nach der Kreuzigung die Seele in Gestalt einer Taube ihrem Körper entstieg.
Auf der Insel Gorgona bei Livorno entstand eine lebhafte Wallfahrt zur Stelle der Kreuzigung von Julia; dort sprudelte auch heilendes Wasser, das die Pilger mitnahmen. 763 wurden ihre Reliquien nach Brixen übertragen und auch dort von vielen Pilgern verehrt.
Möglicherweise ist diese Julia identisch mit Julia von Karthago und wurden deren Reliquien nach Korsika gebracht. Eine andere Möglichkeit ist, dass Julia noch später gelebt hat und demnach in Korsika von muslimischen Sarazenen, die die Insel immer wieder unter ihre Herrschaft bringen wollten, getötet wurde.
Hl. Atto von Pistoia
1075, Toskana, Italien
22. Mai 1155, Italien
Bischof von Pistoia
Atto wurde - im Gegensatz zu einer späteren Überlieferung, die ihn als in Badajoz in Spanien geboren bezeichnet - in der Toskana geboren. 1100 wurde er Mönch, 1124 Abt in Vallombrosa, 1133 Bischof von Pistoia. Der gebildete, tatkräftige und wohltätige Bischof stand in heftigen Auseinandersetzungen mit den Städten Pistoia und Prato zur Verteidigung der kirchlichen Rechte. Ein Stück vom Kopf von Jakobus konnte er von Santiago de Compostela nach Pistoia bringen, es wird bis heute in der Kathedrale verehrt.
Hl. Humilitas Negusanti (von Vallombrosa)
1226, Faënza, Italien
22. Mai 1310, Italien
Äbtissin in Florenz, Klostergründerin
Rosanna, die eigentlich in einen Orden eintreten wollte, heiratete 1241  ihren Mann Ugolotto. Als der an einer Geschlechtskrankheit erkrankte, traten beide in ein Kloster ein; Rosane schloss sich 1250 einem Chorfrauenstift in ihrer Heimatstadt an. 1252 wurde sie Reklusin am Vallombrosanerkloster S. Apollonare in Faënza. Auf Bitten des Ordensgenerals Plebano begann sie um 1266 mit dem Aufbau eines neuen Frauenklosters, S. Maria Novella alla Malta nahe Faënza und wurde dort Äbtissin. 1282 wurde sie Äbtissin des von ihr gegründeten Klosters S. Giovanni Evangelista bei Florenz.
Humiltas' verfasste einige mystische Sermone und Predigten. Ihre Gebeine lagen seit 1584 im Kloster San Salvi in Florenz, inzwischen in San Spirito di Varburga.

Aktuelles

Das Pfarrbüro ist bis 28. Mai 2026 geschlossen. Unter Tel. 06276 20810 sind wir erreichbar.

Zu unseren Bürozeiten sind wir gerne für Sie da: Montag, Dienstag, Mittwoch: 8:00 bis 11:30 Uhr Donnerstag: 15:00 bis 17:00 Uhr Tel. 06276 20810 pfarre.nussdorf@eds.at
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Aktuelles Gesamtübersicht

Veranstaltungen

24
Mai' 26
08:00

Pfarrgottesdienst

Pfarrkirche Nussdorf am Haunsberg
19:00

Maiandacht mit Huber, Haigermoser und Proßinger in der Pfarrkirche Nußdorf

Pfarrkirche Nussdorf am Haunsberg
25
Mai' 26
09:15

Pingstroas nach St. Pankraz, TP: 9:15 Uhr beim Parkplatz Schloss Weitwörth, 10:00 Uhr Festgottesdienst mit Kirchenchor Lamprechtshausen

St. Pankraz - Schlössl
31
Mai' 26
09:00

Festgottesdienst mit Fronleichnamsprozession und Wettersegen

Pfarrkirche Nussdorf am Haunsberg
19:00

Maiandacht mit Dreiklang

Pfarrkirche Nussdorf am Haunsberg
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Tel +43 6276 / 208-10

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