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07
Nov' 26
Tagesevangelium
Lk 16, 9-15
+ Aus dem heiligen Evangelium nach LukasIn jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 9 Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen...
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07
Nov' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

9 Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es mit euch zu Ende geht.

10 Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen unrecht tut, der tut es auch bei den großen.

11 Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Reichtum nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen?

12 Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann euer wahres Eigentum geben?

13 Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.

14 Das alles hörten auch die Pharisäer, die sehr am Geld hingen, und sie lachten über ihn.

15 Da sagte er zu ihnen: Ihr redet den Leuten ein, dass ihr gerecht seid; aber Gott kennt euer Herz. Denn was die Menschen für großartig halten, das ist in den Augen Gottes ein Gräuel.

Lk 16, 9-15
1. Lesung
Phil 4, 10-19

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper

Meine geliebten Brüder!

10 Ich habe mich im Herrn besonders gefreut, dass ihr eure Sorge für mich wieder einmal entfalten konntet. Ihr hattet schon daran gedacht, aber es fehlte euch die Gelegenheit dazu.

11 Ich sage das nicht, weil ich etwa Mangel leide. Denn ich habe gelernt, mich in jeder Lage zurechtzufinden:

12 Ich weiß Entbehrungen zu ertragen, ich kann im Überfluss leben. In jedes und alles bin ich eingeweiht: in Sattsein und Hungern, Überfluss und Entbehrung.

13 Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt.

14 Trotzdem habt ihr recht daran getan, an meiner Bedrängnis teilzunehmen.

15 Ihr wisst selbst, ihr Philipper, dass ich beim Beginn der Verkündigung des Evangeliums, als ich aus Mazedonien aufbrach, mit keiner Gemeinde durch Geben und Nehmen verbunden war außer mit euch

16 und dass ihr mir in Thessalonich und auch sonst das eine und andere Mal etwas geschickt habt, um mir zu helfen.

17 Es geht mir nicht um die Gabe, es geht mir um den Gewinn, der euch mit Zinsen gutgeschrieben wird.

18 Ich habe alles empfangen und habe jetzt mehr als genug. Mir fehlt nichts mehr, seit ich von Epaphroditus eure Gaben erhielt, ein schönes Opfer, eine angenehme Opfergabe, die Gott gefällt.

19 Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus alles, was ihr nötig habt, aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken.

Antwortpsalm: Ps 112 (111), 1-2.5-6.8a u. 9 (R: vgl. 1a)
Namenstage
Hl. Willibrord, Hl. Engelbert I., Hl. Karina, Sel. Vinzenz Grossi
über die Heiligen
07
Nov' 26
Namenstage
Hl. Willibrord
658, Northumbrien, England
7. November 739, Luxemburg
Glaubensbote bei den Friesen, erster Erzbischof von Utrecht
Willibrord, der Apostel Frieslands, war Angelsachse, geboren um 658 in Northumbrien. Er kam um 690 mit elf Begleitern auf das Festland herüber. Seine Missionspredigt bei den Friesen war zunächst ohne Erfolg. Er begriff die Notwendigkeit, für seine Arbeit das Einverständnis der fränkischen Staatsgewalt und den Rückhalt beim Papst zu haben. 695 wurde er in Rom von Papst Sergius I. zum Bischof geweiht. Von Pippin II. erhielt er Utrecht als Bischofssitz. Um 700 gründete er das Benediktinerkloster Echternach (Luxemburg), das zum wichtigen Stützpunkt seiner Missionsarbeit wurde. Nach dem Tod Pippins II. war das ganze Werk Willibrords durch den Friesenkönig Radbod bedroht. Doch gelang es Willibrord, unter dem Schutz Karl Martells die Christianisierung Frieslands zu sichern. Er starb am 7. November 739 in Echternach.
Hl. Engelbert I.
1185, Rheinland
7. November 1225, Köln
Erzbischof von Köln, Märtyrer
Engelbert stammte aus einem Grafengeschlecht; schon im Alter von dreizehn Jahren wurde er mit kirchlichen Pfründen bedacht als Propst des Georgstifts von Köln, ein Jahr später als Dompropst. Er war weniger dem geistlichen Amt zugetan, als der praktischen und handfesten Politik. In Auseinandersetzungen zwischen Philipp von Schwaben und Otto IV. wurde er wegen falscher Parteinahme seines Amtes enthoben und sogar exkommuniziert.
Engelbert tat Buße, unterwarf sich dem Papst, beteiligte sich 1212 am Kreuzzug gegen die Albigenser und wurde 1216 Erzbischof von Köln. Seine politischen und verwaltungstechnischen Erfahrungen nutzte er zum Aufbau und zur Reorganistion des Bistums. Besonders bemüht war er um die Einführung der neuen Bettelorden in seiner Diözese, er rief Dominikaner und Franziskaner nach Köln und trat gegen jede Bedrückung durch die Klostervögte auf. Als Reichsverweser für König Friedrich II. übte er die Herrschaft in verschiedenen Gebieten aus, er erzog den jungen Heinrich VII. und krönte ihn 1222 in Aachen zum König. Streitigkeiten um Machtansprüche rheinischer Grafen und von deren Verwandten, die Bischöfe der benachbarten Diözesen Münster und Osnabrück waren, führten 1225 zu Engelberts Ermordung bei Gevelsberg durch seinen Neffen Friedrich von Isenberg, der Klostervogt in Essen war.
Ein barocker Schrein im Domschatz in Köln bewahrt Engelberts Gebeine.
Hl. Karina
362, Türkei
Märtyrerin
Karina war wahrscheinlich Märtyrerin unter Julian Apostata zusammen mit ihrem Mann Melasippus und ihrem Sohn Antoninus. Als 40 zuschauende Kinder sahen, wie Antoninus das Martyrium unbeeindruckt überstand, bekehrten auch sie sich zum Christentum und wurden deshalb ebenfalls getötet.
Sel. Vinzenz Grossi
9. März 1845, Pizzighettone bei Cremona, Italien
7. November 1917, Italien
Priester
Vincenzo wurde im Alter von 24 Jahren Priester. Er tat Dienst in schwierigen Gemeinden und gründete ein caritatives Institut für Jugendliche.

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