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Pfarre Nußdorf am Haunsberg
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Pfarrblätter
08
Apr' 26
Tagesevangelium
Joh 20, 11-18
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes In jener Zeit 11 stand Maria draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. 12 Da sah sie zwei Engel in...
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08
Apr' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit

11 stand Maria draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein.

12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.

13 Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.

14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.

15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.

16 Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.

17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.

18 Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

Joh 20, 11-18
1. Lesung
Apg 2, 14a.36-41

 

Lesung aus der Apostelgeschichte

 

14 Am Pfingsttag trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden:

36 Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn und Messias gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.

37 Als sie das hörten, traf es sie mitten ins Herz, und sie sagten zu Petrus und den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, Brüder?

3 Petrus antwortete ihnen: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

39 Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.

40 Mit noch vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie: Lasst euch retten aus dieser verdorbenen Generation!

41 Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An diesem Tag wurden ihrer Gemeinschaft etwa dreitausend Menschen hinzugefügt.

 

Antwortpsalm: Ps 33 (32), 4-5.18-19.20 u. 22
Namenstage
Hl. Beata von Mecklenburg, Hl. Marie-Rose-Julie Billiart, Hl. Walter, Hl. Dionysius von Alexandria, Hl. Redemptus von Ferento
über die Heiligen
08
Apr' 26
Namenstage
Hl. Beata von Mecklenburg
Mecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern
8. April 1399
Nonne
Beata war eine Tochter des Herzogs Heinrich von Mecklenburg. Sie wurde Klarissin im von ihrem Vater gestifteten Kloster Ribnitz. Sie starb im Ruf der Heiligkeit ob ihrer Demut, Bußfertigkeit und Nächstenliebe; um sie ranken sich später zahlreiche Wundergeschichten. Bis zur Reformation stand sie in hohem Ansehen und Verehrung.
Hl. Marie-Rose-Julie Billiart
1751, Cuvilly in der Picardie, Frankreich
8. April 1816, Belgien
Ordensgründerin
Julia half dem Pfarrer ihres Heimatortes schon in ihrer Jugend beim Erzählen biblischer Geschichten für Kinder und beim Katechismus- Unterricht. Als sie 23 Jahre alt war, erschrak sie ob eines Anschlags auf ihren Vater so, dass sie nur noch im Bett liegen konnte. Während der französischen Revolution beschuldigte man sie, verfolgten Priestern Unterschlug zu geben. Als Hexe angeklagt, sollte sie auf dem Dorfplatz verbrannt werden, konnte aber mit Hilfe von Freunden fliehen. Nach Jahren der Flucht fand sie in Amiens ein Zuhause und gründete 1804 die Kongregation der "Schwestern Unserer Lieben Frau" mit der Zielsetzung der Unterweisung junger Frauen. Bald darauf genas sie auf wunderbare Weise.
Die Kongregation wuchs schnell, wurde aber 1809 mit ihrer Gründerin aus Frankreich vertrieben und fand in Namur eine neue Heimat. Kurz vor dem Tod der Gründerin wurde die Gemeinschaft in Frankreich wieder zugelassen.
Hl. Walter
1030, Andainville in der Picardie, Frankreich
25. März 1095, Frankreich
Klostergründer, erster Abt in Pontoise
Walter (Gualterius) war Benediktinermönch in Rebais; er wurde zum ersten Abt des 1069 gegründeten Klosters St. Martin in Pontoise gewählt und führte ein vorbildliches Klosterleben. 1072 begab er sich heimlich nach Cluny, kehrte auf Weisung von Papst Gregor VII. aber in sein Amt zurück und setzte sich nun für die Klosterreformen ein. 1092 nahm er Teil am Konzil in Paris, 1094 gründete er in Bertaucourt bei Amiens ein Benediktinerinnenkloster.
1153 wurden Walters Gebeine im Kloster St. Martin in Pontoise durch den Erzbischof von Rouen, Hugo von Amiens, erhoben.
Hl. Dionysius von Alexandria
180, Ägypten
265
Bischof von Alexandria
Dionysius wurde um 231 Vorsteher der berühmten Katechetenschule in Alexandria und um 247 in hohem Alter Bischof. Er musste bald schon vor den Christenverfolgern unter Kaiser Decius fliehen und begab sich 250 nach Libyien und ins Nil-Delta. Als er 260 unter Kaiser Gallienus zurückkehren konnte, fand er sein Bistum verwüstet.
Dionysius war Schüler von Origines. Ein sorgfältiger Vergleich der Offenbarung des Johannes und des Evangeliums des Johannes brachte ihn dazu, die Verfasserschaft des Apostels für die Offenbarung zu bestreiten - und damit den schwärmerischen Chiliasten seiner Zeit entgegenzutreten. Gegen die Novatianer unterstützte Dionysius die Wiederaufnahme der in der Verfolgung unter Kaiser Decius Abgefallenen in die Gemeinschaft der Kirche und trat für eine mildere Bußpraxis ein; im Streit zwischen Novatian und dem römischen Bischof Cornelius versuchte er zu vermitteln, schrieb viele Briefe und mahnte in einem persönlichen Schreiben Novatian zur Umkehr. Auch in den Auseinandersetzungen zwischen dem römischen Bischof Stephanus I. und Cyprian von Karthago bemühte er sich um Ausgleich. Viele von Dionysius' Briefen wurden für Eusebius von Cäsarea eine wertvolle Quelle, einige sind bis heute erhalten.
Dionysius vertrat - v.a. in der Auseinandersetzung mit den Schwärmern in Libyen -, dass Jesus Christus nicht auf einer Stufe mit dem Vater stehe, sondern nur dessen Geschöpf sei. Ägyptische Kleriker wandten sich daraufhin an Bischof Dionysius von Rom; eine römische Synode verurteilte 262 den Subordinatianismus, Dionysius von Rom teilte dem Bischof von Alexandria die Beschlüsse der Synode in seiner Lehrschrift mit: der Sohn sei nicht geschaffen, aber qezeugt; er kann nicht geworden sein, da es sonst eine Zeit gab, in der er nicht war; er war aber immer, da er im Vater ist und des Vaters Logos, Macht und Weisheit, ohne die Gott niemals gewesen sein kann. Dionysius von Alexandria widerrief seine Anschauung von der Geschöpflichkeit des Logos und betonte in einer ausführlichen Schrift die Ewigkeit des Logos und seine Wesenseinheit mit dem Vater.
Aufgrund seines Exils und des verwüstet vorgefundenen Bistums gilt Dionysius der östlichen Tradition als Märtyrer.
Hl. Redemptus von Ferento
586, Italien
Bischof von Ferento
Von Redemptus berichtete Papst Gregor der Große, dass er bei einer Visitationsreise in seiner Diözese in einer Kirche mit dem Grab von == Eutychius übernachtet und dabei in einer Vision den Langobardeneinfall gesehen habe.
Ferentium war eine römische Gründung des 4. Jahrhunderts v. Chr. und erlebte seine Blütezeit in der imperialen Phase mit Amphitheater und Thermen. Dazwischen wurde dann auch eine Kirche gebaut. 1178 wurde es von Viterbo endgültig zerstört.

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Auch dieses Jahr ziehen die Ministrant*innen und Jungscharkinder wieder mit ihren Ratschen durch den Ort um die verstummten Kirchenglocken zu ersetzen. Sie halten diesen schönen alpenländischen...
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