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Pfarre Nußdorf am Haunsberg
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13
Jul' 26
Tagesevangelium
Mt 10, 34 - 11, 1
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden...
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13
Jul' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:

34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

35 Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;

36 und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.

37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.

38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.

39 Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.

40 Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.

41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.

42 Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.

1 Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.

Mt 10, 34 - 11, 1
1. Lesung
Ex 1, 8-14.22

Lesung aus dem Buch Exodus

 

In jenen Tagen

 

8 kam in Ägypten ein neuer König an die Macht, der Josef nicht gekannt hatte.

9 Er sagte zu seinem Volk: Seht nur, das Volk der Israeliten ist größer und stärker als wir.

10 Gebt acht! Wir müssen überlegen, was wir gegen sie tun können, damit sie sich nicht weiter vermehren. Wenn ein Krieg ausbricht, können sie sich unseren Feinden anschließen, gegen uns kämpfen und sich des Landes bemächtigen.

11 Da setzte man Fronvögte über sie ein, um sie durch schwere Arbeit unter Druck zu setzen. Sie mussten für den Pharao die Städte Pitom und Ramses als Vorratslager bauen.

12 Je mehr man sie aber unter Druck hielt, umso stärker vermehrten sie sich und breiteten sie sich aus, so dass die Ägypter vor ihnen das Grauen packte.

13 Daher gingen sie hart gegen die Israeliten vor und machten sie zu Sklaven.

14 Sie machten ihnen das Leben schwer durch harte Arbeit mit Lehm und Ziegeln und durch alle möglichen Arbeiten auf den Feldern. So wurden die Israeliten zu harter Sklavenarbeit gezwungen.

22 Daher gab der Pharao seinem ganzen Volk den Befehl: Alle Knaben, die den Hebräern geboren werden, werft in den Nil! Die Mädchen dürft ihr alle am Leben lassen.

Antwortpsalm: Ps 124 (123), 1-2.3-4.5-6.7-8
2. Lesung
Jes 1, 10-17

Lesung aus dem Buch Jesaja

10 Hört das Wort des Herrn, ihr Herrscher von Sodom! Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra!

11 Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider.

12 Wenn ihr kommt, um mein Angesicht zu schauen - wer hat von euch verlangt, dass ihr meine Vorhöfe zertrampelt?

13 Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung - Frevel und Feste - ertrage ich nicht.

14 Eure Neumondfeste und Feiertage sind mir in der Seele verhasst, sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen.

15 Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut.

16 Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun!

17 Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!

Namenstage
Hl. Clelia Barbieri, Hl. Johannes Höver, Hl. Mildred, Hl. Silas
über die Heiligen
13
Jul' 26
Namenstage
Hl. Clelia Barbieri
13. Februar 1847, Budrie di San Giovanni in Persiceto, Italien
13. Juli 1870, Italien
Ordensgründerin
Clelia Barbieris Vater starb, als sie acht Jahre alt war, sie wuchs danach in bitterer Armut auf, konnte nicht einmal ihre Volksschulausbildung beenden. Die gute Erziehung ihrer Mutter, die vornehmer Abstammung war und ihren armen Mann aus Liebe geheiratet hatte, glich die mangelnde Bildung aus. Unter der geistlichen Leitung eines Priesters verschrieb sie schon in jungen Jahren ihr Leben dem immerwährenden Gebet. Ihrer Mutter half sie im Haushalt, daneben lehrte sie die Kinder der Pfarrei den Katechismus. 1868 begann sie mit drei Gefährtinnen ein gemeinsames Leben in einem kleinen Haus in der Nähe der Pfarrkirche - der Beginn der Kongregation der kleinsten Schwestern der Schmerzensmutter. Gut zwei Jahre später starb sie, ausgezehrt von Tuberkulose, nachdem ihr die Gnade der Stigmatisierung als höchsten Grad der mystischen Erfahrung verliehen worden war.
Das einzige erhaltene Schriftstück aus ihrer Hand ist ein Brief an Jesus vom Januar 1869: Jesus, mein Bräutigam, ich möchte dir das schreiben, um es immer im Gedächtnis zu haben. Große Gnaden hat Gott mir heute geschenkt. Ich war in der Kirche und wohnte der Messe bei, als ich einen starken Anstoß verspürte, der mich antrieb, meinen Willen in allen Dingen abzutöten, um dem Herrn immer mehr gefallen zu können. Und ich fühlte den Willen, es zu tun, aber ich hatte nicht die Kraft dazu. Du siehst, o großer Gott, den entschlossenen Willen, dich zu lieben, und ich möchte dir nie mißfallen. Aber mein Elend ist so groß, dass ich dich immer beleidige. Herr öffne dein Herz und sende das Feuer deiner Liebe, um mein Herz zu entflammen und mein Herz brennen zu lassen. Als Antwort lässt Clelia Jesus sprechen: Du kannst nicht wissen, vielgeliebte Tochter, wie sehr ich dich liebe, wie sehr ich dir zugetan bin, wie brennend ich wünsche, dass die Heiligkeit in dir leuchte. Hab also Mut, kämpfe weiter, denn alles wird gut gehen. Wenn du zu leiden haben wirst, dann vertraue dich meinem Herzen an. Ich werde dir in der Kraft Gottes Ruhe schenken!
Hl. Johannes Höver
10. November 1816, Oberstehöhe bei Neuhonrath im Siegkreis in Nordrhein-Westfalen
13. Juli 1864
Lehrer, Ordensgründer
Johannes war Sohn eines kleinen Bauern, wurde Lehrer und sah die Not vieler seiner Schüler. 1857 gründete er zusammen mit Franziska Schervier die "Genossenschaft der Armen Brüder vom Hlg. Franziskus" zur Fürsorge für verwahrloste Kinder und Jugendliche.
Hl. Mildred
um 660, Mercien, England
13. Juli 734, England
Äbtissin in Minster
Mildred war die Tochter von Merowald und Ermenburg, die tiefgläubig waren; sie erzogen ihre Töchter zum Klosterleben. Nach der Geburt ihres vierten Kindes legten sie selber die Gelübde der Reinheit und Keuschheit für den Rest ihres Lebens ab, Ermenburg gründete auf Gütern, die sie von König Egbert als Sühnegeld für ihre ermordeten Brüder bekommen hatte, das Kloster Minster auf der heutigen Insel Sheppey im Bezirk Thanet in Kent und wurde dort Äbtissin. Mildred wurde in der Benediktinerinnenabtei Chelles bei Paris erzogen. Weil ein Ritter sie zur Frau nehmen wollte, musste sie nach einiger Zeit die Flucht ergreifen. Zur Äbtissin, die Ärger vermeiden wollte und auf Seiten des Ritters stand, sagte sie der Überlieferung nach: Wie wagt ihr es, Lehrerin der Keuschheit und Führerin der Jungfrauen, mich zu einem anderen Leben zu verführen. Meine Mutter schickte mich hierher zum Lernen, nicht zum Heiraten. Ich komme hierher, einen Grund zu suchen für ein jungfräuliches Leben, nicht einen Ehemann zu finden.
Mildred versteckte sich daraufhin einige Zeit im französischen Flandern, in der Gegend des Ortes, der später nach ihr Millam genannt wurde und in einer von Sümpfen geprägten Landschaft lag. Sie beeindruckte die Menschen dort durch ihr Vorbild und ihre Lehren, durch ihre Güte gegenüber den Armen und durch die Pflege von Kranken, die eine Heilung des durch die Sümpfe vervorgerufenen Fiebers erbrachte, so dass man ihr schon damals den Beinamen "die Heilige" gab.
Nachdem Mildred nach England zurückkehren konnte, trat sie ins Kloster Minster ein und folgte 695 ihrer Mutter im Amt der Äbtissin nach.
Nach ihrem Tod geschahen viele Wunder und wunderbare Heilungen, ihr Ruf verbreitete sich, und sie wurde vielerorts als große Wundertäterin verehrt, so auch in Izenberge in Belgien. Nach der Zerstörung des Klosters Minster durch die Dänen im Jahr 1011 wurden Mildreds Reliquien nach Canterbury überführt, in der Reformation wurden sie vernichtet.
Hl. Silas
Israel
1. Jahrhundert
Äbtissin in Minster
Silas - der Name ist die aramäische Form des Namens Saul - wird heute oft mit Silvanus gleichgesetzt (die Orthodoxe Kirche allerdings verehrt in Silvanus eine andere Person). Er stammte aus der Jerusalemer Urgemeinde. Zusammen mit Judas wurde er nach Antiochia - dem heutigen Antakya - gesandt, um dort die Entscheidung des Apostelkonzils für die Heidenmission bekanntzugeben (Apostelgeschichte 15, 32 - 34). Auf seiner zweiten Missionsreise begleitete er Paulus und kam nach Beröa - dem heutigen Verroia -, Athen und Korinth, wo er das Evangelium verkündigte (2. Korintherbrief 1, 19). Er war zusammen mit Paulus Absender der Briefe nach Thessaloniki und überbrachte im Auftrag von Petrus dessen ersten Brief (1. Petrusbrief 5, 12).

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16
Jul' 26
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18
Jul' 26
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19
Jul' 26
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Pfarrgottesdienst

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23
Jul' 26
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Jul' 26
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Tel +43 6276 / 208-10

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