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Pfarrblätter
08
Mai' 26
Tagesevangelium
Joh 15, 12-17
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: 12 Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. 13 Es gibt keine größere Liebe, als...
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08
Mai' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

12 Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

13 Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.

14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.

15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.

16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.

17 Dies trage ich euch auf: Liebt einander!

Joh 15, 12-17
1. Lesung
Apg 15, 22-31

Lesung aus der Apostelgeschichte

In jenen Tagen

22 beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, führende Männer unter den Brüdern.

23 Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Zilizien.

24 Wir haben gehört, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben.

25 Deshalb haben wir uns geeinigt und beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken,

26 die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben.

27 Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen.

28 Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge:

29 Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!

30 Man verabschiedete die Abgesandten, und sie zogen hinab nach Antiochia, riefen die Gemeinde zusammen und übergaben ihr den Brief.

31 Die Brüder lasen ihn und freuten sich über die Ermunterung.

 

Antwortpsalm: Ps 57 (56), 8–9.10–11
Namenstage
Friedrich von Hirsau, Clara Fey, Hl. Ulrich, Sel. Ulrika Nisch, Hl. Wigger, Hl. Wulfhilda
über die Heiligen
08
Mai' 26
Namenstage
Friedrich von Hirsau
Schwaben
8. Mai 1071
erster Abt im Reformkloster Hirsau
Friedrich, Sohn eines Adelsgeschlechts, wurde Mönch in Einsiedeln. 1065 kam er mit einigen Brüdern von dort nach Hirsau, um das Kloster zu übernehmen; Friedrich wurde Abt, musste aber nach Verleumdiungen 1069 das Amt niederlegen. Abt Ulrich von Lorsch richtete ihm auf dem Aberinesberg, dem heutigen Heiligenberg bei Handschuhsheim - heute ein Stadtteil von Heidelberg - eine Einsiedelei ein, wo er bis zu seinem Tod lebte.
Clara Fey
11. April 1815, Aachen in Nordrhein-Westfalen
8. Mai 1894, Niederlanden
Ordensgründerin
Clara Fey gründete 1837 in Aachen eine Schule für verwahrloste Mädchen. 1848 rief sie die Kongregation der "Schwestern vom Armen Kinde Jesu" zur Pflege armer Kinder ins Leben, die sie als Generaloberin leitete. Kinderhorte und Waisenhäuser entstanden, dazu Heimstätten für Beamtinnen und Ausbildungsstätten für schulentlassene Mädchen. 1863 gab es schon 19 Häuser des Ordens. Im Kulturkampf musste Klara das Mutterhaus über die Grenze nach Simpelveld in den Niederlanden verlegen.
Hl. Ulrich
8. Mai 1216
Propst in Adelberg
Ulrich war erster Propst des vom Edlen Volknand von Staufen-Toggenhurg, einem Vetter von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, in der Nähe seiner Stammburg gegründeten Klosters.
Die ersten Versuche, Eremiten anzusiedeln, waren nicht erfolgreich. So wandte Volknand sich 1178 mit seinem Anliegen an das Prämonstratenserkloster Rot an der Rot, das die Gründung allerdings ablehnte, danach an das Prämonstratenserkloster Roggenburg bei Neu-Ulm. Dessen Propst schickte unter der Führung des Chorherrn Ulrich zwölf Chorherren.
1181 stellte Kaiser Friedrich I. dem Kloster ein Schutzprivileg aus. 1187 besuchte er mit großem Gefolge die Klosterbaustelle, dabei weihte der Bischof von Münster, Hermann von Katzenellenbogen, den Hauptaltar in der unvollendeten Klosterkirche. Barbarossas jüngster Sohn Philipp, der spätere König von Schwaben, erhielt im Kloster seine Ausbildung und stellte dieses später unter seinen persönlichen Schutz. Nach dem Beispiel anderer Prämonstratenserklöster sollte der Niederlassung Adelberg auch ein Frauenkloster angeschlossen werden, welches im Rahmen der Altarweihe begründet wurde.
An der Außenseite der spätgotischen Ulrichskapelle ist das Grabmal von Ulrich erhalten. Im Inneren erzählen die 1744 überarbeiteten Wandmalereien die Gründungsgeschichte des Klosters.
Sel. Ulrika Nisch
18. September 1882, Oberdorf, Gemeinde Mittelbiberach in Baden-Württemberg
8. Mai 1913
Dienstmädchen , Nonne
Ulrika Franziska wurde als uneheliches Kind geboren, erst ein Jahr später heirateten die Eltern. In großer Armut aufgewachsen, in den ersten Jahren von der Großmutter, später von der Tante erzogen, litt sie unter ihrem hartherzigen Vater, später unter ihrem Onkel, dem sie in dessen Geschäft helfen und schwer arbeiten musste.
1901 ging sie als Hausmädchen nach Rorschach in die Schweiz. Nach einer Erkrankung 1904 und der Erfahrung der guten Pflege durch Kreuzschwestern konnte sie, obwohl sie keine Mitgift als Eintrittsgeld mitbringen konnte, 1904 in Hegne ins Provinzhaus der Kreuzschwestern eintreten. In verschiedenen Häusern dieser Gemeinschaft war sie dann in der Küche tätig. Immer öfter wurden ihr Visionen von Engeln und Heiligen zuteil. Diese hörten 1912 auf, statt dessen wurden Zweifel und Anfechtungen immer deutlicher, hinzu kam die todbringende Krankheit Tuberkulose.
An Franziskas Grab auf dem Klosterfriedhof von Hegne ereigneten sich wunderbare Gebetserhörungen.
Hl. Wigger
8. Mai 966
Abt in St. Maximin in Trier
Wigger war ab 957 Abt in St. Maximin in Trier. Er vermehrte die wirtschaftlichen Grundlagen des Klosters und gründete 962 eine Zelle in Taben - heute ein Ortsteil von Taben-Rodt - an der Saar, in der zwanzig Mönche aus St. Maximin lebten. Der Mönch Sigehard widmete ihm eine Schrift über die Wunder Maximins.
Hl. Wulfhilda
1110, Bayern
8. Mai 1180
Nonne
Wulfhilda wurde nach dem Tod ihres Mannes Nonne im Benediktinerkloster Wessobrunn. Schon zu Lebzeiten wurde sie wie eine Heilige verehrt.

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